Prophylaxe

Zahnärzte und Kieferorthopäden empfehlen zweimal täglich mindestens 2 Minuten zu putzen, Hauptsache danach sind die Zähne sauber. Dies ist gut mit Färbetabletten zu überprüfen. Erhältlich in Apotheken, beim Zahnarzt oder Ihrem Kieferorthopäden. (Durchschnittlich wird jedoch nur 44 Sekunden geputzt.)

zahnseide.jpgDie Kür der täglichen Zahnpflege.
Sie sollte reißfest sein und nicht auffasern, mit Fluoriden getränkt sein. Fädeln will geübt sein. Übung macht den Meister. Die Zahnseide muss vor dem Zähneputzen benutzt werden.
Vorsichtig fädeln, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen. Man benötigt etwa 50 Zentimeter Faden. Lassen Sie sich das richtige Fädeln bei Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden zeigen. Durch vorsichtige Auf - Abbewegung der Zahnseide werden die Seitenflächen der Zähne von Zahnbelag befreit.
Danach können Zahnbürste und Zahnpasta auch diesen Bereich gut reinigen.
Einmal am Tag fädeln reicht - am besten abends vor dem Zähneputzen.

Ein zuckerfreies Kaugummi ist für die grobe Zahnreinigung zwischendurch hervorragend geeignet.

Hundert Jahre und länger - hilfreich dabei sind:

  • die regelmäßige Zahnpflege - früh gelernt macht sie mehr Freude als Mühe.
  • der regelmäßige Kontrollbesuch beim Zahnarzt
  • ein gerades Gebiss vom Kieferorthopäden
  • ein gesundes, fleißiges und fröhliches Leben

Über dieses sensible Thema spricht niemand gern, trotzdem ist man für entsprechende Hinweise dankbar.

Gründe für den Mundgeruch:
mangelnde Mundhygiene, Zahnfäule, ein ungepflegtes Gebiss, Kaffee, Zigaretten, Milchprodukte, Zahnfleischentzündungen bilden einen Nährboden für geruchsbildende Bakterien.

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Foto: Listerine®

Häufig sammeln sich geruchsbildende Bakterien direkt auf der Zunge als Zungenbelag (Essensreste, abgestorbenen Hautzellen, Nikotinablagerungen)
Verminderter Speichelfluss (Rauchen, Mundatmung, Schnarchen, Stress und Ernährungseinflüsse wie Fasten oder Diäten) begünstigt ebenfalls die Entstehung von Mundgeruch.
Mundgeruch kann auch ein Alarmsignal für bisher unerkannte Leiden sein, wie:

  • Entzündungen des Mund- Rachenbereichs
  • Stoffwechselerkrankungen, Diabetes

Es empfiehlt sich der Besuch entsprechender Spezialisten.

Was kann man selbst machen?
Die Mundhygiene muss stimmen!
Zur Reinigung der Zungenoberflächen empfiehlt es sich mit der Zahnbürste zusätzlich den Zungenrücken von Zeit zu Zeit zu reinigen. Die sauber geputzten Geschmacksknospen auf der Zunge können jetzt auch wieder viel besser schmecken.
Ein intaktes Gebiss und eine gesunde Mundflora bieten den besten Schutz gegen schlechten Atem.

Joghurt als Deo für Mund: Schwefelwasserstoff ist für schlechten Atem mit verantwortlich. Zuckerfreies Naturjoghurt ist ein wirksames Mittel dagegen.
Pfefferminzdrops verhelfen zusätzlich zu frischem Atem.
Mundwasser können zusätzlcih helfen.

Speichel erleichtert das Schlucken.

Bildet die erste Barriere im Mund gegenüber Krankheitserregern und kann somit Krankheiten unterdrücken bzw. verhindern helfen.

Neutralisiert Säuren nach dem Essen oder Trinken und baut sie ab. Der Säureangriff wird insbesondere bei falscher Zahnputztechnik und bei der Wahl des falschen Zeitpunkts zum Zähneputzen verstärkt.

Speichel fördert zudem die Wiedereingliederung ( Remineralisation ) zahnhärtender Mineralien in den Zahnschmelz und wirken damit der Entstehenung von Karies entgegen. (vergleichbar dem Ionenaustausch einer Autobatterie).

Speichel enthält alle Mineralsalze, die den Zahnschmelz härten und zugleich den Säureattacken widerstehen könne.

Speichel schützt! Speichel ist die natürliche Schutzpolizei.

Kaugummi stimuliert den Speichelfluss. Durch die erhöhte Speichelmenge werden schädliche Substanzen gleichzeitig schneller aus der Mundhöhle gespült und fördert zusätzlich die Remineralisation der Zähne.

Bis zu 0,7 Liter produzieren die Speicheldrüsen pro Tag.

  • kaugummi.jpgErhöht den Speichelfluss.
  • Zur Kariesprävention : Kau mal wieder!
  • Das zusätzliches Mittel zur Zahnpflege für unterwegs und zwischendurch.
  • Der Zahnpflegekaugummi vermittelt das Gefühl spürbar gereinigter Zähne.
  • Manchmal dem Kieferorthopäden helfen.
Nach ca. 6 Monaten. Zeitabweichungen sind möglich.
Mit ca. 6 Jahren kommen die ersten Backenzähne hinter den letzten Milchzähnen. Es ist sinnvoll diese bei Ihrem Zahnarzt nach Durchbruch sofort versiegeln zu lassen.
  • Die richtige Zahnpflege.
  • Zahnpflege muss einfach von früh an Spaß machen.
  • Die gesunde Ernährung.
  • Die regelmäßige Kontrolle bei Ihrem Zahnarzt.
  • Das wichtige elterliche "Nachputzen" bei Ihren Kindern.
  • Die regelmäßige Beratung bei Ihrem Kieferorthopäden.
  • Fluoridierung nach Maßgabe.
  • Die Versiegelung bleibender Zähne nach dem Durchbruch.
  • Süßigkeiten sind bekanntlich gefährlich und sollten nicht über den Tag verteilt gegessen werden. Die süße Sünde besser einmal konzentriert genießen und anschließend sich die Zähne putzen. Das garantiert Ihren Zähnen langes Leben.
Besser nicht. Besser als der Daumen. Nach 3 Jahren sollte man ihn langsam ohne Druck und Zwang abgewöhnen. Ihr Kieferorthopäde hilft Ihnen dabei gern.
Möglichst schon im Kleinkindalter unter stressfreien Bedingungen...

Diese Bilder zeigen Ihnen warum...

Bei einem Besuch in unserer Praxis sagen wir Ihnen, in welchem Zustand Ihr Gebiss ist und zeigen die Voraussetzungen für lange Zahngesundheit.

  • Bruno Wilhelmy
  • Alberto Aguirre
  • Lynn Wilhelmy